Amsah - Glücklich im Beruf

Das Leben hatte Amsah viele Prüfungen auferlegt, vieles abverlangt – und doch hatte sie ihr Ziel nicht aus den Augen verloren. Unser Jobcoach Michael Storb erzählt: „Ich bin depressiv, in Therapie, mein Sohn leidet an ADHS und möchte so gerne mit Kindern arbeiten“, mit diesen Worten stellte sich Amsah vor als wir uns im Juni 2016* das erste Mal trafen. Sie hatte Tränen in den Augen. Ihre Offenheit und ihr starker Wille verblüfften mich der gesamten Beratung und wurden für mich zu einem Lehrstück. 

Johanna - Transgender-Security in einem LGBT-Flüchtlingsheim

Johannas Geschichte erzählt an dieser Stelle Till Baeckmann, der über Wochen eng mit ihr zusammengearbeitet und behutsam und Stück für Stück die passenden Puzzleteile erarbeitet hat: "Ich war gerade erst ein paar Tage bei Ingeus als ich Johanna kennenlernte. In unserem ersten Gespräch erzählte sie mir und meiner erfahrenen Kollegin Nadja Gregory mit einer Mischung aus Verletzlichkeit und Angriffslust von ihrem Leben: Von ihrer Schulzeit, ihren Kindern, ihrem Berufswunsch und auch von ihren geschlechtsangleichenden Operationen.

LGBT-Regenbogen

Alla - Endlich angekommen

Die Gedanken, die mit einer Auswanderung in ein anderes Land verbunden sind, ähneln sich. In der Regel ist es die Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Annahme, dass in einem Land, in dem die Grundbedingungen besser sind als in der Heimat auch ein Neustart leichter möglich sein müsse. Doch diese Vorstellung zerplatzt häufig an der Realität. So auch bei Alla. Auch sie erhoffte sich ein besseres Leben als sie 2004 nach Deutschland kam.   

Stefan - Nach elf Jahren wieder in Arbeit

Stefan leidet an einer psychosomatischen Erkrankung durch die es für ihn unmöglich schien einer eine sozialversicherungspflichtige oder eine geringfügige Beschäftigung nachzugehen. Seine bisheriges Arbeitsleben war geprägt von drei Ausbildungsabbrüchen, einer vierjährigen Tätigkeit als Datentypist und Auftragsarbeiten als Freiberufler. Seit 2005 war er arbeitslos. 

Es war ein nasskalter Tag als Stefan im Februar 2016 zu Ingeus Nürnberg kam. 

Ahmad – Auf Regen folgt Sonnenschein

Als Ahmad 2015 in Deutschland ankam, sah seine Zukunft nicht gerade rosig aus. Er war allein, musste die Erfahrungen des Krieges und seiner Flucht aus Syrien verarbeiten – und seine Frau und sein Kind zurücklassen. Nach Monaten des Wartens und der Untätigkeit, die für ihn zermürbend gewesen waren, hatte Ahmad im Juli 2016 die Chance am Ingeus Programm „FIFaA – Frühzeitige Integrationsunterstützung für anerkannte Asylbewerber“ teil- und seine Zukunft endlich in die Hand zu nehmen. 

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Omid - Mit festem Willen zum Ziel

Als Omid zu seinem ersten Gespräch in die Ingeus Niederlassung Berlin kam, trat ein sehr netter ruhiger und etwas schüchtern wirkender junger Mann durch die Tür. Aber auch ein junger Mann mit einem festen Ziel: Omid wollte in Deutschland heimisch werden, sich ein neues Leben aufbauen. Der erste Schritt dahin sollte eine Ausbildung zum Mechatroniker sein. Er war sich in seinem Vorsatz so sicher, dass er eine Dynamik und einen Willen ausstrahlte, der alle sehr beeindruckte. Omid ordnete alles diesem Ziel unter und da er in Kabul bereits 2 Jahre in einer Autowerkstatt gearbeitet hatte, verfügte er schon über Vorkenntnisse und praktische Erfahrungen. 

Mahamad - Traumberuf Metzger

Als der 21-jährige Mahamad im Oktober 2015 von Syrien nach Deutschland kam, hatte er eine lange, anstrengende Reise hinter sich. Die Vergangenheit, das vertraute Leben in Aleppo mit seiner Familie lag hinter ihm, eine neue, unbekannte Zukunft – alleine in einem fremden Land – vor ihm. Mahamad ist ein fröhlicher und engagierter junger Mann, der versucht, dem Negativen etwas Gutes abzugewinnen und seine Flucht als Chance zu betrachten. Auch wenn es nicht leicht ist und viel Geduld und Anstrengung erfordert. Doch Mahamad hat ein Ziel. Ein Ziel, das ihn antreibt. 

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Ahmad - Computerspezialist

Ahmad ist ein stiller, freundlicher Mann. Einer, der lieber im Hintergrund steht und anderen den Vortritt lässt. Er in Damaskus mit sechs Geschwistern großgeworden. Der Krieg hat alles zerstört: die Sicherheit und die Aussicht sein IT-Studium zu beenden. 2012 eröffnete Ahmad ein Computergeschäft. Zwei Jahre läuft alles gut, doch dann vernichtet der Krieg auch diese Hoffnung. Seine einzige Chance: Das Land zu verlassen und für seine Familie woanders eine neue Existenz aufzubauen. Der Abschied von seiner Frau und seiner einjährigen Tochter fällt ihm sehr schwer. 

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Bernadette - Altenpflegerin in einem Seniorenzentrum

Mit 13 Jahren verließ Bernadette ihr Heimat, die Demokratische Republik Kongo, und ging zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Auch mit geringen Deutschkenntnissen fand sie sich schnell zurecht und gewann neue Freunde. Mit 17 Jahren begann sie sich ehrenamtlich in einem Altenzentrum zu engagieren. 1997 erwarb sie einen Hauptschulabschluss und bewarb sich zunächst um einen Ausbildungsplatz als Krankenpflegerin.

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Kathleens Geschichte