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Wenn der Job das Leben positiv verändert

| Erfolgsgeschichten Nürnberg

[KUNDENGESCHICHTE] - Arbeitslosigkeit macht krank. Jeder Tag ohne Job nagt am Selbstbewusstsein. Mit jeder Absage auf eine Bewerbung schwindet Selbstwertgefühl. Und ehe man sich’s versieht ist aus dem kraftvollen „Ich finde einen neuen Job“ ein demotiviertes „Mich stellt eh keiner mehr ein“ geworden.

Viele unserer Kunden erzählen uns von dieser Entwicklung. Wie sie anfangs noch voller Tatendrang Stellenanzeigen gesucht und motiviert Bewerbungen geschrieben haben. Und mit der Zeit immer verzweifelter geworden sind. Je mehr Absagen ins Haus geflattert kamen, desto mehr haben sie sich gefragt „Was mache ich falsch? Warum wird meine Berufserfahrung nicht wertgeschätzt?“ und haben irgendwann aufgegeben und sich dem dumpfen Ton der Arbeitslosigkeit ergeben. Warum sich noch um einen Job bemühen, warum noch mehr Zurückweisung erfahren? Das hat sich auch Herbert gefragt. Ingeus-Beraterin Anke Kleemann erzählt:

„Als ich Herbert zum ersten Mal traf, war er innerlich komplett blockiert. Drei Jahre war es her, dass er betriebsbedingt seinen Job als Projektmanager IT verloren hatte und in eine schwere Depression gefallen war. Seine Arbeit hatte ihm alles bedeutet und mit dem Job hatte er auch den Boden unter den  Füßen verloren. Er war motiviert, wollte eine Stelle finden und schnell wieder arbeiten. Doch daran war erstmal nicht zu denken.

Als Herbert im Oktober 2016 als Teilnehmer des Gutscheinprogramms „InBeCo – Individuelles BewerbungsCoaching für Akademiker, Fach- und Führungskräfte“ bei Ingeus Nürnberg startete, war er gesundheitlich stabil und motiviert. Doch die lange Zeit ohne Arbeit hatte auch ihre Spuren hinterlassen. Herbert hatte kaum Selbstbewusstsein hinsichtlich seines beruflichen Erfolges, war unsicher und voller Zweifel. Wie kann ich einen neuen Job finden? Wer will mich noch? – Waren seine ersten Fragen an mich.

Geduld, Einfühlungsvermögen und dem individuellen Lebensweg meines Kunden positiv und vorurteilsfrei zu begegnen, waren die Türöffner zu Herberts Vertrauen in mich, in Ingeus. Wir haben uns Zeit genommen und verschiedene Methoden ausprobiert, um die für ihn passende zu finden, die ihm half gut mit seinen Blockaden umzugehen. Miteinander zu sprechen und seine Ressourcen zu aktivieren, ein selbstbewusstes Auftreten zu üben, eine andere Sicht der Dinge einnehmen und seine Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten herauszuarbeiten, die er schwarz auf weiß sehen konnte, haben ihm den Weg zurück in den Arbeitsmarkt geebnet.

Seit vier Wochen ist er als Vertriebsmitarbeiter wieder glücklich im Beruf. Das Strahlen, dass unsere Kunden auf ihren Gesichtern tragen, wenn sie einen Job gefunden haben und dort glücklich sind, ist das schönste an unserer Arbeit und zeigt, dass wir mit unserem Weg richtig liegen.“ 

 

 

Fotorecht: shutterstock.com - @ Antonio Guillem 

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